Minos

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Daidalos

 


Minos wurde also der große Koenig von Kreta nach dem die ganze Kultur benannt wurde. Mit großen prachtvollen Palästen und einer großen Flotte, die für lange Zeit die Ägäis beherrschte. Er verjagte seinen Bruder Rhadamanthys von der Insel der bald darauf starb und als Richter in das Reich des Hades ging. Minos der Sohn des Zeus betete nun also zu allen möglichen Göttern unter anderem auch zum Helios, was in dieser Gegend nicht üblich war. Dieser war darüber so glücklich, das er ihm seine Tochter Pasiphae schenkte. Sie gebar Minos eine Reihe von Kinder, unter anderem auch Phaedra und Ariadne. Beide wurden sie nicht sonderlich glücklich. Phaedra wurde die Frau des Koenig Theseus von Athen, verliebte sich aber in einer seiner Söhne aus erster Ehe, einen 14 Jährigen Jungen. Dem war es aber wohl nicht geheuer und er verpfiff sie bei seinem Vater. Sie leugnete natürlich alles und als Theseus ihr nicht glaubte erhängte sie sich. Ariadne wurde ihre Nachfolgerin.

Eines Tages forderte der Meeres Gott Poseidon mehr als ein einfaches Gebet von Minos. Er forderte eine Opfergabe und zwar einen Stier, einen weißen. Der Stier ist das Wappenzeichen der Kreter, Zeus war als Stier verwandelt und die Paläste waren überall mit den Hörnern des Stieres verziert. Aber wo sollte er einen weißen Stier herholen… das geht doch nicht, da ließ Poseidon einen erschaffen und ihn aus dem Meer steigen.

Als Minos diesen weißen Stier nun fand, mochte er diesen so gerne das er sich dachte, ach Opfer ich dem Poseidon doch einen alten, kranken Stier und behalte diesen hier. So gesagt so getan, Poseidon allerdings durchschaute seine List und rächte sich auf seine Weise.
Er machte, das sich Pasiphae eben in diesen weißen Stier verliebte und tierisch spitz auf ihn wurde. Nur wie sollte sie ihn ficken, ein bisschen schwierig….
Da befragte sie den wohl bedeutesten Erfinder des Altertums, Daidalos, der sich zu der Zeit in Kreta aufhielt.
Er baute ihr eine Holzkuh in die sie sich reinlegen konnte und sich von dem weißen Stier beschlafen lassen konnte.

Aus dieser Kreuzung wuchs ein richtiges Monster, der Minotaurus. Er hatte die Statur eines Menschen und den Kopf eines Stieres, wie sie den wohl geboren hat…? Ein immer präsenter Beweis des doch ziemlich derben Fehltrittes der Pasiphae.
Der Minotauros wurde aber zu einem Problem. Er fiel die Leute auf der Strasse an und attaktierte sie.
Da wurde wiederum Daidalos um Rat gefragt, diesmal von Minos persönlich.

Daidalos ließ ein Labyrinth bauen aus dem es unmöglich war herauszukommen. Allerdings brauchte er da drinnen ja nun auch was zu essen, töten wollte er ihn schließlich nicht. Das Problem war, das er am liebsten Menschenfleisch aß und Menschen konnte der Daidalos nun auch nicht herstellen. Minos war gezwungen Kriege zu führen um Menschen als Essen zu bekommen. So kam er auch nach Athen und besiegte diese mit Zeus Hilfe. Er verlangte von den Athenern jedes Jahr neun Jungfrauen und neun Jünglinge die dem Minotauros zum Fraß vorgeworfen werden sollten.

Da zog Theseus aus um den Minotaurus zu Töten. Minos hatte natürlich nichts dagegen, er dachte sich das Theseus schon nicht aus dem Labyrinth zurück kommen wird und dann wird er gleich noch Athen mit einsacken… so dachte wohl Minos. Doch hatte sich Ariadne vorher einen Rat bei Daidalos geben lassen. Ariadne hielt das eine Ende eines Faden und wartete vor dem Labyrinth, während Theseus hineinging und den Faden abwickelte. So würde er später den Weg wieder nach draußen finden. Er erschlug den Minotaurus und kehrte nach Athen zurück. Darüber war Minos ziemlich ärgerlich und er sagte sich das das nur einer schaffen könnte, nämlich Daidalos. So sperrte er also nun Daidalos und Ikaros in das Labyrinth.

Über ihnen flatterten also schon die Vögel und hofften auf gutes Essen. Nun verloren sie eine ganze Menge Federn und in den Ecken des Labyrinths standen über all Kerzen. Da kam Daidalos auf die Idee sich aus den Federn Flügel zu bauen. So tat er es auch und eines Tages dann, flogen Daidalos und Ikaros aus dem Labyrinth heraus. Trotz vieler Warnungen von seinem Vater Daidalos fand Ikaros soviel gefallen am Fliegen das er immer höher und höher flog und seine Flügel von der Sonne schmelzten. Er stürzte ab und starb irgendwo auf dem Weg über der Ägäis. Er wurde auf der Insel begraben die seither nach ihm benannt wurde, nämlich Ikaria. Daidalos setzte seinen Weg fort bis nach Sizilien wo er von dem König Kokalos herzlichste aufgenommen wurde.

Allerdings sucht ihn Minos und veröffentlichte ein Rätsel. Nur einer konnte es lösen, eben dieser Koenig aus Sizilien. Nun wusste Minos wo er suchen musste und zog mit einer großen Kriegsflotte aus um ihn zurückzuholen. Allerdings bevor er ihn zurückerobern konnte wurde er von den Töchter des Kokalos in seiner Badewanne mit heißen Wasser verbrüht und starb.
Das war das ende der Minoischen Herrschaft dessen Name noch heute über unserer Kultur schwebt.

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