Die Danaiden
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Bevor ich zu der Geschichte der Danaiden komme werde ich euch erst einmal kurz von Inachos erzählen, einem gutmütigen Flussgott, Sohn des Okeaniden und der Thetis.

Mit ihm meinten es die Götter nicht so gut. Er hatte zwei Söhne und eine Tochter die Io. Diese wurde von Zeus begehrt, was seiner Frau Hera nicht gut gefiel und sie Io in eine Kuh verwandelte und diese von einer Bremse verfolgen ließ, die sie so über den ganzen Globus jagte. Inachos wurde wiederum von Hera und Poseidon als Schiedsrichter auserwählt, wer von den beiden denn nun der rechtmäßige Besitzer des Landes um Argos war. Damit nahm das Schicksal schon ein mal einen sehr ungünstigen Weg, denn für wen er sich auch entscheiden würde, der andere würde sauer sein. Er entschied sich also für Hera, und so wurde Poseidon sauer und setzte den Fluss trocken. So verlor Inachos nicht nur Io sondern auch sein Wasser und ließ sich in seiner Verzweiflung von Eris der Göttin der Zwietracht zu einem Fluch auf alle Götter und eben auch auf seine fünfte Generation verleiten. Na na, das hört sich nicht gut an und so kommen wir also langsam der Sache näher.

Io die Tochter des Inachos konnte der Bremse entkommen und wurde von Zeus zurückverwandelt. Sie ließ sich in Ägypten nieder wo sie Epaphos, Isis und Apis gebar.
Apis heiratete die Nymphe Memphis eine Tochter des Nils. Ihr Kind war Libye nach der heute ein großer Teil Afrikas benannt wurde. Wir sind jetzt also in der dritten Generation und kommen dem Fluch des Inachos immer näher. Libye bekam von Poseidon zwei Söhne, Belos und Agenor. Die beiden sind die Stammväter eines großen Teils der mythologischen Welt. Agenor, der Vater der Europa, die Schwester des Kadmos und die Mutter des Minos auf der einen Seite und Belos auf der anderen Seite. Von ihm werde ich euch einwenig mehr erzählen, zu den anderen kommen wir ja später noch.

Belos hatte also zwei Söhne, Danaos und Aigyptos. Sie hassten sich von Geburt an. Wenn sie sich trafen dann stritten sie sich und schlugen solange aufeinander ein, bis man sie trennte. So wurden sie getrennt aufgezogen. Als Belos dem Ende zuging vererbte er den arabischen Teil Aigyptos und den libyschen Teil Danaos. Aigyptos bekam 50 Söhne, Danaos bekam 50 Töchter. Eines Tages kam Aigyptos in den Hof des Danaos und schlug ihm eine Massenhochzeit der Kinder vor. Danaos wunderte sich darüber und fragte Athena um Rat.

Diese antwortete ihm, dass er sofort, noch in der gleichen Nacht alles stehen und liegen lassen sollte, seine Töchter nehmen und seinen Hof verlassen soll, andererseits würde großes Unglück über ihn Hineinbrechen. Er sollte dahin gehen, wo der Hass seinen Ursprung hatte.
So geschah es und Danaos floh hals über Kopf nach Argos, wo einst der Fluch ausgesprochen wurde. Sie trafen auf den Fluss Inachos, an dem sie ihr Lager aufschlugen. Homer nannte später die Griechen bei Troja Danaer, es muss wohl irgendwie von Danaos und seinen Töchtern kommen.

Am Anfang lebte man in Angst und Schrecken das Aigyptos aufkreuzen könnte, es wurden Nachtwachen aufgestellt und man lebte in Vorsicht. Mit der Zeit verging diese Angst jedoch und man vergaß die große Gefahr. Nur Hypermnestra die älteste der Töchter blieb standhaft und schob jede Nacht Wache. Sie lernte einen jungen Mann kennen, der eines Tages auftauchte und seither jeden Abend sie besuchen kam. Sie verliebten sich.

Zu spät bemerkte sie das es Lynkeus einer der 50 Söhne des Aigyptos war, die der Spur des Danaos gefolgt waren und ihn schließlich auch gefunden hatten. Aigyptos war mit einer großen Armee gekommen und stellte wieder, diesmal aber eher eine Bedingung, das gleiche Angebot.
So wurden die 50 Töchter des Danaos also mit den 50 Söhnen des Aigyptos verheiratet. Danaos hatte seinen Töchtern davor allerdings den Auftrag gegeben, in der noch gleichen Nacht alle ihre Ehemänner umzubringen.

So geschah es und alle 49 Töchter brachten ihren Ehemann um, nur Hypermnestra tat es nicht, denn sie verfiel in wahre Liebe zu Lynkeus den sie ja schon vorher traf. Sie flohen weit weit weg und lebten glücklich.

Es gibt zwei Enden der Geschichte. Das erste ist das die anderen 49 Schwestern die beiden suchten, sie fanden und umbrachten.
Das andere Ende besagt das Lynkeus zurückkehrte und sich an allen anderen 49 Töchtern rächte........

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